• "Wo ist die Weisheit, die wir im Wissen verloren haben? Wo ist das Wissen, das wir in der Information verloren haben?"

    T. S. Eliot

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Aktuelles

Steuerliche Maßnahmen in Zeiten des Coronavirus:

die Ausbreitung des Coronavirus bremst die Wirtschaft und verursacht bei vielen Unternehmen Liquiditätsengpässe.
Kurzfristig kann hier Unterstützung in Form von Überbrückungskrediten sowie weitere Maßnahmen wie z.B. Kurzarbeit, eine Steuerstundung und Anpassungen der Steuervorauszahlungen hilfreich sein.

Überbrückungskredit
Bei notwendigen Überbrückungsfinanzierungen sollte als erster Schritt zeitnah das Gespräch mit der Hausbank gesucht werden. Über Ihre Hausbank können Sie u.a. auch die Bundeshilfen der KfW beantragen.

Kurzarbeitergeld
Wenn Unternehmen aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Coronavirus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert sind. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn aufgrund des Coronavirus Lieferungen ausbleiben und dadurch die Arbeitszeit verringert werden muss oder staatliche Schutzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Betrieb vorrübergehend geschlossen wird. Mit Kurzarbeitergeld können die daraus folgenden Entgeltausfälle in Teilen ausgeglichen werden. Beschäftigte in Kurzarbeit können die Leistung maximal 12 Monate lang beziehen. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden.
Wie hoch ist das Kurzarbeitergeld? Das Kurzarbeitergeld berechnet sich nach dem Netto-Entgeltausfall. Beschäftigte in Kurzarbeit erhalten grundsätzlich 60 Prozent des pauschalierten Netto-Entgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt, beträgt das Kurzarbeitergeld 67 Prozent des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Gerne unterstützen wir Sie bei der Beantragung. Einen Antrag für die Agentur für Arbeit findne Sie hier
Bundesregierung und Gesetzgeber erarbeiten derzeit kurzfristige Sonderregeln zum erleichterten Bezug von Kurzarbeitergeld.

Steuerstundung
Das Finanzamt kann Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis ganz oder teilweise stunden, wenn die Einziehung bei Fälligkeit eine erhebliche Härte für den Schuldner bedeuten würde und der Anspruch durch die Stundung nicht gefährdet erscheint.
Hintergrund: Ist ein Steuerzahler einmal nicht in der Lage, eine fällige Steuer pünktlich zu zahlen, so fallen Säumniszuschläge an. Außerdem drohen Vollstreckungsmaßnahmen. Die Steuerstundung ist daher ein Ausweg, um Steuerpflichtigen mit Liquiditätsengpässen zu helfen. Die Stundung von Steuern ist eine Billigkeitsmaßnahme die im Ermessen des Finanzamtes liegt. Nach dem Gesetzestext soll die Stundung in der Regel nur auf Antrag und gegen Sicherheitsleistung gewährt werden. Auf die Gestellung von Sicherheitsleistungen wird im Allgemeinen verzichtet. Dies gilt zumindest dann, wenn es sich um kleinere Stundungsbeträge handelt oder wenn die Stundung nur einen kurzen Zeitraum umfasst. Gerne prüfen wir einen Stundungsantrag und reichen diesen dann für Sie beim Finanzamt ein.

Anpassung (Reduzierung) der Vorauszahlungen
Wenn Sie von Umsatzrückgängen betroffen sind, besteht die Möglichkeit die vierteljährlichen Vorauszahlungen (Einkommensteuer, Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer) zu reduzieren. Es muss dann von Ihnen eine formlose Schätzung vorgenommen werden wie stark sich der Umsatzrückgang auf den Gewinn auswirkt. Dann können wir gerne einen Antrag auf Anpassung der Steuervorauszahlungen stellen. Bitte beachten Sie, dass das Finanzamt mindestens zwei Wochen Bearbeitungszeit benötigt. D.h. für die nächste Einkommensteuervorauszahlung (oder Körperschaftsteuervorauszahlung), fällig am 10.06.2020 sollte spätestens zum 25.05.2020 ein Antrag beim Finanzamt gestellt werden. Für die nächste Gewerbesteuervorauszahlung, fällig am 15.05.2020 sollte spätestens zum 30.04.2020 ein Antrag gestellt werden.

Bonpflicht ab 01.01.2020:

Seit einigen Wochen sorgen neue Regelungen zur Absicherung von Registrierkassen, die am 1. Januar 2020 in Kraft getreten sind, für heftige Diskussionen. Sie sollen Steuerhinterziehung in enormem Umfang verhindern, aber eine darin enthaltene neue Pflicht zur Ausgabe von Kassenbons ("Bonpflicht") wird von verschiedenen Seiten teils heftig kritisiert. Jeder Gewerbetreibende, der eine elektronische Registrierkasse einsetzt, muss die Vorschriften erfüllen. Dazu zählen vor allem die Speicherung der Geschäftsvorfälle auf einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE), zum anderen muss ab 2020 jedem Kunden ein Kassenzettel erstellt und angeboten werden. Nur in absoluten (seltenen) Ausnahmefällen und auf Antrag können Finanzämter von der Bon-Ausgabepflicht absehen. Allerdings: Es gibt es keine generelle Pflicht, eine Registrierkasse einzusetzen. Wer dies mit seinem Geschäftsmodell vereinbaren kann, kann auch noch eine mechanische Kasse einsetzen oder die Einnahmen in einer Geldkassette deponieren. Gleichwohl müssen auch diese Betriebe ihre Einnahmen ordnungsgemäß verbuchen.
Den Unmut über diese neue Regelung haben viele Steuerpflichtige damit kund getan, dass sie diese Berge von Papier vor demFinanazmt ausgeladen haben.

Steuerliche Förderung der Elektromobilität:

Elektro- und Hybridautos
Es wurde für die ertragsteuerliche Dienstwagenbesteuerung eine Sonderregelung geschaffen, welche es ermöglicht, dass die private Nutzung betrieblicher Elektro- und Hybridfahrzeuge monatlich nur mit einer Pauschalbesteuerung von 1 % des halbierten inländischen Bruttolistenpreises zu ermitteln und zu versteuern ist. Für Hybridelektrofahrzeuge sind allerdings gewisse Grenzwerte bzgl. der Emission oder der Reichweite vorgeschrieben. Nachteil der derzeitigen Regelung ist, dass diese auf Elektro- und Hybridfahrzeuge begrenzt ist, welche innerhalb des Zeitraums vom 1.1.2019 bis 31.12.2021 angeschafft werden. Mit dem Jahressteuergesetz 2019 (Gesetzesentwurf vom 09.08.2019) soll dieses Zeitfenster allerdings jetzt um 9 Jahre bis 31.12.2030 erweitert werden.

(Elektro-)Fahrräder
Parallel zur Einführung von Vergünstigungen für die Überlassung von Elektro- und Hybridfahrzeugen möchte der Gesetzgeber mit Vergünstigungen bei der Überlassung von (Elektro-)Fahrrädern auch insoweit eine steuerliche Förderung für den Mobilitätswechsel vornehmen. Begünstigt wird seit dem Veranlagungszeitraum 2019 die Überlassung eines (Elektro-)Fahrrads an Arbeitnehmer oder die entsprechende Nutzung durch Unternehmer. Diese Regelung ist bis zum Ablauf des Veranlagungszeitraums 2021 befristet. Durch das Jahressteuergesetz 2019 soll jedoch eine Verlängerung der Förderung von dienstlich überlassenen (Elektro-)Fahrrädern erfolgen, sofern diese zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden und ansonsten als geldwerter Vorteil zu versteuern wären. Die Förderung soll dann bis zum 31.12.2030 gelten. Im Ergebnis ist die Überlassung aller Fahrräder (welche keine Kraftfahrzeuge i. S. des § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG sind – Geschwindigkeit bis maximal 25 km/h) nunmehr steuerbefreit, wenn diese zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erfolgt.

Da Elektro- sowie Hybridfahrzeuge und Elektrofahrräder aufgeladen werden müssen, werden auch für die Bereitstellung des Stroms steuerliche Begünstigungen gewährt.

Jobtickets
Bereits durch das UStAVermG wurde für Zeiträume ab dem 1.1.2019 die Steuerbefreiung für sog. Jobtickets eingeführt. Die Regelung begünstigt die unentgeltliche oder verbilligte Überlassung von Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel sowie Zuschüsse zum Erwerb dieser Fahrkarten. Im Gegensatz zu den bereits dargestellten Begünstigungen ist diese Regelung nicht zeitlich begrenzt. Steuerfreie Zuschüsse sind jedoch auf die geltend zu machende Entfernungspauschale (Werbungskosten des Arbeitnehmers) anzurechnen.

 


Ohne Papierkram -  mit DATEV Unternehmen online 

Lüdenscheid, 21. Oktober 2019

DATEV Unternehmen online unterstützt Sie in der Buchführung und Lohnabrechnung. Die Daten für die Buchführung oder den Lohn werden in der Cloud-Anwendung DATEV Unternehmen online erfasst und zwischen Ihrem Unternehmen und der Kanzlei ausgetauscht. Auf dieser Basis erledigt Ihr steuerlicher Berater die Finanzbuchführung oder Lohnabrechnung. Im Anschluss stellt er Ihnen Ihre Auswertungen zur Verfügung.

Beratung – von Anfang an.

Als Existenzgründer stehen Sie vor vielen Herausforderungen und Entscheidungen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung und stellen Sie damit Ihr Gründungsvorhaben auf eine solide Basis.


Neues aus der Steuerkanzlei Hagspiel  

Lüdenscheid, 15. März 2020

Büroräume aufgrund der Verbreitung des Coronavirus b.a.w. für Mandantenbesuche geschlossen!

Aufgrund der Verbreitung des Coronavirus haben wir uns dazu entschlossen, dass unsere Büroräume für Mandantenbesuche b.a.w. geschlossen bleiben. Natürlich läuft der Geschäftsbetrieb ansonsten ganz normal weiter. Wir sind telefonisch zu den normalen Bürozeiten wie bisher für Sie erreichbar. Sofern Sie uns Unterlagen (Buchhaltungsunterlagen, Abschlussunterlagen, Unterlagen für Ihre Steuererklärungen etc) zukommen lassen möchten, dann senden Sie diese bitte per Post, E-Mail oder per Fax. Vielen Dank vorab für Ihr Verständnis.   

Lüdenscheid, 02. Oktober 2019

Papier ist out - Digitalisierung ist die Zukunft!

"Papier so lange wie nötig - Digitalisierung so früh wie möglich." Nach diesem Motto arbeiten wir und schonen dabei die Umwelt. Wer kein Papier verbraucht, ist nicht auf die Wälder angewiesen. Das digitale Speichern von Dokumenten sowie das Versenden der Unterlagen über elektronische Varianten erspart der Umwelt eine große Belastung. Außerdem sparen wir so Geld - für Sie!


Wussten Sie schon ...

  • Durch die Bearbeitung Ihrer Buchaltung und Jahresabschlüsse durch uns ist eine Kosteneinsparung möglich.
  • Nach einer Studie des Bundesrechnungshofes ist jeder zweite Steuerbescheid fehlerhaft.
  • Steuerbürger, die keine Steuererklärung abgeben, verlieren nach statistischen Erhebungen einen durchschnittlichen Erstattungsbetrag von 850,- €.
  • Haben Sie ein häusliches Arbeitszimmer und nutzen dies beruflich? Wenn für Ihre berufliche Tätigkeit (auch nur zeitweise) kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht, können hierfür Ausgaben angesetzt weden.
  • Wer einen externen Dienstleister zum Schneeschippen engagiert, kann diese Ausgaben von der Steuer absetzen.
  • Handwerkerleistungen können auch in Privathaushalten steuerlich abgesetzt werden.
  • Kinderbetreuungskosten können steuerlich abgesetzt werden.
  • Durch den vorherigen Wechsel der Steuerklasse wird ein höheres Elterngeld gewährt.
  • (Zahn-)Arztkosten sollten möglichst geballt in einem Jahr gezahlt werden.
  • Die Abgabe der Einkommensteuerklärung kann ggf. rückwirkend bis zum Jahr 2013 (Abgabe bis spätestens 31.12.2020) noch möglich sein.

Verschenken Sie kein Geld!

Wir bieten Ihnen unsere jahrelange Erfahrung im Umgang mit Finanzämtern und anderen Behörden, damit Sie keinen Cent mehr Steuern bezahlen müssen als das Gesetz verlangt.

Mandanteninformation


Mandanteninfo 03/04 2020

  • Änderungen durch das JStG 2019 für Arbeitgeber und Arbeitnehmer
  • Grundsteuerlass bei Mietausfällen
  • BVerfG entscheidet zum Abzug von Erstausbildungskosten
  • Anhebung der Umsatzgrenze für die Ist-Versteuerung

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Mandanteninfo 01/02 2020

  • "Nichtangriffsregelung" zur Zertifizierung elektronischer Kassen
  • Reform der Grundsteuer
  • Bundestag beschließt JStG 2019
  • Bundestag beschließt Umsetzung des Klimaschutzprogramms

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Mandanteninfo 11/12 2019

  • Steuerbefreiung für Fahrtkostenzuschüsse
  • Bundesregierung beschließt weitgehende Abschaffung des Solidaritätszuschlags
  • Baukindergeld und Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen

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Mandanteninfo 09/10 2019

  • Kosten für notwendigen Hausrat bei doppelter Haushaltsführung abziehbar
  • Abzug von Fahrtkosten und Verpflegungsmehraufwendungen
  • neue Sonderabschreibung für Neubauten
  • Reform der Grundsteuer

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Mandanteninfo 07/08 2019

  • Ausfall von Gesellschafterdarlehen
  • Spendenabzug nach vorheriger Schenkung durch Ehegatten
  • Verluste eines Übungsleiters
  • Zinsen werden vorläufig festgesetzt

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Mandanteninfo 05/06 2019

  • Dienstwagenüberlassung bei einem Minijob- Ehegattenarbeitsverhältnis
  • Liebhaberei bei Dauerverlusten
  • Keine Umsatzsteuerfreiheit für allgemeinen Fahrschulunterricht
  • Überlassung von (Elektro- )Fahrrädern an Mitarbeiter

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Mandanteninfo 03/04 2019

  • Hinweise zur Anwendung der Neuregelung bei der E-Dienstwagenbesteuerung
  • ernstliche Zweifel an Verfassungsmäßigkeit der Verzinsung
  • Abzug der Kosten für nicht anerkannte Heilmethoden als agB

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